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CETARCH-Lösung

Verschleißfeste Keramikauskleidung

Abrasionsschutz aus technischem Aluminiumoxid der Linie CT CEDUR für Rohre, Rinnen, Kanäle, Ventilatoren und Industrieanlagen. Die abrasionsfeste Keramik übernimmt den Verschleiß anstelle des Metalls — und vervielfacht die Standzeit der Baugruppe um bis zu das 10-Fache gegenüber Ni-Hard.

Die Lösung

Was eine verschleißfeste Keramikauskleidung ist

Eine verschleißfeste Keramikauskleidung ist das Aufbringen von Teilen aus technischer Keramik — Platten, Segmente und geformte Aluminiumoxid-Bauteile — auf die Flächen der Anlage, die der Abrasion ausgesetzt sind. Statt den abrasiven Strom das Metall verzehren zu lassen, übernimmt die Keramik mit einer Härte von 9 Mohs und über 1.300 HV den Kontakt mit Trüben, Pulvern, Aschen und Körnern.

Verschleißlegierungen wie Ni-Hard und gehärtete Stahlbleche verlieren an den am stärksten angegriffenen Stellen kontinuierlich an Dicke: Rohrbögen, Aufprallzonen des Materialstroms, Turbulenzbereiche. Das Ergebnis ist ein teurer Zyklus aus Inspektion, Reparatur und Austausch. Die Keramik durchbricht diesen Zyklus: Die Oberfläche verschleißt praktisch nicht und die Geometrie der Anlage bleibt zwischen den Stillständen erhalten.

+10×Standzeit ggü. Ni-Hard
9 MohsHärte — nahe am Diamant
1300–1600 HVVickershärte (Linie CT CEDUR)
> 1.600 °CSintertemperatur
Innenraum eines rechteckigen Kanals mit verschleißfester Keramikauskleidung
Industriekanal mit 100 % keramischem Innenschutz — CETARCH-Auskleidung.

Lieferformen

Die Auskleidung wird Stück für Stück für Ihre Anlage ausgelegt, in den in der Industrie gebräuchlichsten Formen:

Werkstoff: CT CEDUR Aluminiumoxid

Jede CETARCH-Auskleidung nutzt die Linie CT CEDUR aus technischem Aluminiumoxid — von 90 % bis 99,7 % Al₂O₃, über 1.600 °C gesintert, praktisch ohne Glasphase. Für reine Abrasion die CT CEDUR 94HH; bei schwerer Abrasion und Aufprall die 96HH; bei chemischem Angriff oder dünnen, komplexen Teilen die hochreine 99HH. Zusammensetzungen mit dotiertem Zirkonoxid und Seltenen Erden sind auf Anfrage erhältlich.

Mit verschleißfester Keramik ausgekleidete Rohrleitungen in einer Industrieanlage
CT CEDUR-ausgekleidete Leitungen im Betrieb in einer Bergbauanlage.

Wo die Keramikauskleidung eingesetzt wird

Wie wir Ihre Auskleidung entwickeln

  1. Diagnose — Analyse der Verschleißstelle, des verarbeiteten Materials, des Stroms und der Betriebsbedingungen.
  2. Engineering — Geometrie der Teile und CT-CEDUR-Rezeptur, auf die Aufgabe abgestimmt.
  3. Fertigung — Formgebung, Sintern in eigenen Öfen und Präzisionsschleifen.
  4. Anwendung — Lieferung, Montageunterstützung und Begleitung der Leistung im Feld.
FAQ

Häufige Fragen zur verschleißfesten Auskleidung

Wie wird die Keramikauskleidung an der Anlage befestigt?

Das hängt von der Anwendung ab: Teile und Segmente werden auf die vorhandene Metallstruktur aufgesetzt, Keramik wird für Aufprallstellen in Gummi einvulkanisiert, und massive Bauteile ersetzen das Originalteil in gleicher Entsprechung. Die Befestigungsmethode wird von der Technik in der Projektphase zusammen mit der Geometrie festgelegt.

Wie lange hält eine verschleißfeste Keramikauskleidung?

Der Feldrichtwert liegt bei bis zu dem 10-Fachen der mit Ni-Hard oder gehärtetem Stahl an derselben Stelle erzielten Standzeit. Neben der längeren Lebensdauer bewahrt die Keramik die Geometrie der Anlage — und erhält so die Prozesseffizienz zwischen den geplanten Stillständen.

Und wo Aufprall auftritt, bricht die Keramik nicht?

Für Abrasion in Verbindung mit starkem Aufprall verwenden wir die Rezeptur CT CEDUR 96HH, die für diese Bedingung entwickelt wurde, sowie Keramik-in-Gummi — keramische Segmente, in Gummi einvulkanisiert, das den Aufprall aufnimmt, während die Keramik der Abrasion widersteht.

Eignet sie sich für bereits in Betrieb befindliche Anlagen?

Ja. Die Auskleidung wird maßgefertigt nach der Zeichnung der Anlage oder einem Referenzteil — die Anlage muss nicht ausgetauscht werden, nur die Verschleißstellen müssen geschützt werden.

Verändert die Auskleidung den Prozess oder verringert sie den Durchfluss?

Nein. Die Teile folgen den Formen der Originalanlage, ohne die Durchgangsquerschnitte zu verkleinern. Die geringe Rauheit der Keramik verringert zudem Reibung und Materialansatz und fördert den Durchfluss.

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