Verschleiß im Bergbau
Wenige industrielle Umgebungen sind so hart wie ein Erzaufbereitungskreislauf. Die Mineraltrübe — Wasser voller harter Partikel — strömt mit hoher Geschwindigkeit durch Pumpen, Zyklone, Rohrleitungen und Rinnen, 24 Stunden am Tag. In Metalllegierungen, selbst gehärteten, gräbt diese Strömung Riefen, verändert Innenprofile und erzwingt bei jedem Stillstand den Austausch von Komponenten.
Technische Keramik kehrt diese Logik um: Mit 9 Mohs und über 1.300 HV verschleißt Aluminiumoxid im Kontakt mit der Trübe praktisch nicht. Eine verschleißfeste Keramikauskleidung verlängert die Standzeit der Anlage um bis zu das 10-Fache und erhält die Konstruktionsgeometrie — und damit die Effizienz des Kreislaufs zwischen den Stillständen.
Wo Keramik im Bergbau eingesetzt wird
- Klassierung und Entschlämmung — ausgekleidete Hydrozyklone und Mikrozyklon-Batterien, mit Spitzen und Apexen aus Vollkeramik.
- Trübepumpen — Pumpengehäuse, Laufräder und Spiralgehäuse gegen kontinuierliche Erosion geschützt.
- Erztransport — Rohrleitungen, Bögen, Abzweige und Rinnen an den am stärksten beanspruchten Stellen ausgekleidet.
- Brechen und Sieben — Rinnen, Schurren sowie Aufprall- und Gleitstellen des Materials.
Komponenten aus unserem Lieferprogramm
- Ausgekleidete Zyklone und Hydrozyklone — Körper, Konus, Spitzen und Apexe in CT CEDUR.
- Ausgekleidete Pumpen — Gehäuse und Komponenten von Trübepumpen aus Vollkeramik.
- Keramische Rohre und Bögen — hydraulische und pneumatische Erzförderung, Rohr und Flansch in derselben Baugröße.
- Maßgefertigte Auskleidungen — Rinnen, Schurren, Armaturen und jede Verschleißstelle des Kreislaufs.
Große Betriebe vertrauen auf CETARCH: Vale, Anglo American, CMOC und Vale Fertilizantes gehören zu den Kunden, die mit CT CEDUR Komponenten arbeiten.
Werkstoff: CT CEDUR Aluminiumoxid
Die Komponenten für den Bergbau nutzen die Linie CT CEDUR — technisches Aluminiumoxid, gesintert über 1.600 °C und praktisch ohne Glasphase. Für abrasive Trübe sind CT CEDUR 94HH (hohe Abrasion) und 96HH (Abrasion + Aufprall größerer Partikel) die gängigsten Formulierungen; unsere Konstruktion definiert die Zusammensetzung anhand der Analyse Ihres Prozesses.
FAQHäufig gestellte Fragen
Hält Keramik dem Aufprall beim Brechen stand?
Für Stellen mit Aufprall setzt CETARCH spezifische Formulierungen wie CT CEDUR 96HH (starke Abrasion + Aufprall) und verstärkte Geometrien an der am stärksten beanspruchten Position ein. Bei extremen Stößen prüft die Konstruktion von Fall zu Fall die beste Kombination aus Keramik und Dämpfung, etwa Keramik in Gummi.
Muss die Anlage ersetzt werden, um Keramik einzusetzen?
Nein. Die Keramikbauteile werden maßgefertigt nach der Zeichnung oder einem Referenzbauteil Ihrer Anlage — vorhandene Pumpen, Zyklone und Rohrleitungen erhalten die Auskleidung ohne Prozessänderung.
Wie groß ist der reale Gewinn gegenüber Ni-Hard?
Der Feldrichtwert ist eine bis zu 10× längere Standzeit an derselben Verschleißstelle. Über die Haltbarkeit hinaus erhält Keramik die Innengeometrie — Zyklone klassieren weiter am Auslegungstrennschnitt und Rohrleitungen verlieren keinen Querschnitt — was die Gesamtbetriebskosten senkt.