Verschleiß in der Stahlindustrie
Im Stahlwerk kommt der Verschleiß im Doppel: abrasive Partikel und Hitze. Erzfeingut, Sinter und Pellets strömen im Dauerbetrieb durch Kanäle, Rinnen, Abzweige und pneumatische Fördersysteme — und die Prozesstemperatur beschleunigt die Degradation von Blechen und Metalllegierungen. Das Ergebnis: durchgeschlagene Bögen, verformte Profile und Komponententausch, der sich mit jeder Kampagne wiederholt.
Technisches Aluminiumoxid arbeitet genau in dieser Kombination zuverlässig: Es behält seine mechanischen Eigenschaften bei hohen Betriebstemperaturen und verschleißt unter Abrasion praktisch nicht, mit einer Härte über 1.300 HV. Eine verschleißfeste Keramikauskleidung verlängert die Standzeit der Komponenten um bis zu das 10-Fache gegenüber Ni-Hard.
Wo Keramik in der Stahlindustrie eingesetzt wird
- Sinter — Kanäle, Rinnen und Handlingpunkte für Sinterfeingut, wo die Heißabrasion kontinuierlich ist.
- Pelletierung — Transport und Klassierung von Eisenerzpellets und Feingut.
- Pneumatische Feingutförderung — ausgekleidete Rohre, Bögen und T/Y-Abzweige, ohne Schwachstellen an den Verbindungen.
- Brenner — keramische Brennersteine, beständig gegen direkte Hitze.
Komponenten aus unserem Lieferprogramm
- Keramische Rohre und Bögen — pneumatische und hydraulische Feingutförderung, Rohr und Flansch in derselben Baugröße.
- T-/Y-Abzweige — außen rechteckiger Kasten, innen rundes Profil, verstärkt an der am stärksten beanspruchten Position.
- Messblenden — Durchfluss- und Druckregelung ohne Erosion der kalibrierten Bohrung.
- Maßgefertigte Auskleidungen — Kanäle, Rinnen, Armaturen und Brennersteine.
Werkstoff: CT CEDUR Aluminiumoxid
Die Komponenten für die Stahlindustrie nutzen die Linie CT CEDUR — technisches Aluminiumoxid, gesintert über 1.600 °C, praktisch ohne Glasphase, das Härte und strukturelle Integrität bei hohen Betriebstemperaturen behält. Für Abrasion mit Partikelaufprall die Formulierung CT CEDUR 96HH; für Reinheitsanforderungen und komplexe Teile die 99HH.
FAQHäufig gestellte Fragen
Widersteht die Keramik den Temperaturen der Stahlindustrie?
Ja. CT CEDUR Aluminiumoxid wird über 1.600 °C gesintert — in eigenen Öfen, die bis 1.750 °C erreichen — und behält seine mechanischen Eigenschaften bei hohen Betriebstemperaturen, ohne Verformung und ohne Verlust der strukturellen Integrität.
Wie verhindert Keramik Durchbrüche in Bögen und Abzweigen?
CETARCH Abzweige haben ein rundes, durchgehendes Innenprofil ohne Schwachstellen an den Verbindungen und sind an der am stärksten beanspruchten Position der Strömung verstärkt. Mit einer Härte über 1.300 HV bildet die Keramikwand keine Riefen wie Metall — die klassische Durchbruchstelle verschwindet.
Fertigen Sie Teile für bestehende Anlagen?
Ja. Alle Teile werden maßgefertigt, nach Zeichnung oder Referenzbauteil — Rohre, Abzweige, Blenden und Brennersteine werden in derselben Baugröße wie die Originalausrüstung gefertigt, ohne Prozessänderung.