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Anwendung · Energie

Verschleißfeste Keramik für die Energieerzeugung

Kohlenstaub am Eingang, Flug- und Grobasche am Ausgang: Ein Kohlekraftwerk lebt vom Anfang bis zum Ende des Prozesses mit abrasivem Staub bei hoher Geschwindigkeit. CETARCH kleidet Rohre, Bögen, Zyklone und Kanäle mit technischem Aluminiumoxid CT CEDUR aus — bis zu 10× längere Standzeit als Metall, mit weniger ungeplanten Stillständen.

Das Problem

Verschleiß in der thermischen Energieerzeugung

In einem Kohlekraftwerk wird der Brennstoff zu Staub gemahlen und mit hoher Geschwindigkeit durch die pneumatischen Förderleitungen geblasen. Nach der Verbrennung wandern Flug- und Grobasche — harte, scharfkantige Partikel — weiter durch Kanäle, Zyklone und Entstaubungssysteme. Dieser kontinuierliche Strom abrasiver Partikel verschleißt Bögen, Reduzierungen und Metallwände, durchlöchert Leitungen und erzwingt ungeplante Stillstände.

Technisches Aluminiumoxid hält stand, wo Stahl versagt: Mit 9 Mohs Härte und über 1.300 HV eliminiert eine verschleißfeste Keramikauskleidung die Wanderosion praktisch vollständig, erhält den Strömungsquerschnitt und verträgt die Betriebstemperaturen des Aschekreislaufs — ohne Verformung oder Integritätsverlust.

+10×Standzeit vs. Ni-Hard
9 MohsHärte des Aluminiumoxids CT CEDUR
> 1300 HVVickers-Härte
100%maßgefertigte Teile
Innenansicht eines rechteckigen Kanals mit verschleißfester Keramikauskleidung für Asche und Partikel
Kanal mit 100 % keramischem Innenschutz — Transport abrasiver Partikel.

Wo Keramik im Kraftwerk eingesetzt wird

Komponenten aus unserer Fertigung

Engie und thermische Kraftwerke zählen zu den Kunden, die mit CT-CEDUR-Komponenten von CETARCH arbeiten.

Mit verschleißfester Keramik ausgekleidete Förderleitungen in einer Industrieanlage
Mit CT CEDUR ausgekleidete Leitungen im Betrieb — pneumatischer Transport von abrasivem Material.

Werkstoff: Aluminiumoxid CT CEDUR

Komponenten für die Energieerzeugung nutzen die Linie CT CEDUR — technisches Aluminiumoxid, gesintert über 1.600 °C, praktisch ohne Glasphase, mit einer thermischen Stabilität, die die mechanischen Eigenschaften bei Betriebstemperaturen erhält. Für Asche und Kohle sind die gängigsten Formulierungen CT CEDUR 94HH (hohe Abrasion) und 96HH (Abrasion + Schlag).

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Verträgt die Keramik die Temperatur des Aschekreislaufs?

Ja. Technisches Aluminiumoxid behält seine mechanischen Eigenschaften bei hohen Betriebstemperaturen, ohne Verformung oder Verlust der strukturellen Integrität — es wird über 1.600 °C gesintert, weit über den typischen Bedingungen einer Ascheleitung.

Können die bestehenden Leitungen des Kraftwerks ausgekleidet werden?

Ja. Rohre, Bögen, Kanäle und Zyklone werden nach Zeichnung oder Referenzteil maßgefertigt ausgekleidet und folgen den Formen der Originalausrüstung — ohne den Strömungsquerschnitt zu verringern oder den Prozess zu verändern.

Wo bringt der Wechsel zu Keramik den größten Ertrag?

An den Stellen, an denen das Metall zuerst durchbricht: Bögen der pneumatischen Förderung, Reduzierungen, Abzweigungen und Aschekanäle. Dort liegt der Erfahrungswert aus der Praxis bei bis zu 10× längerer Standzeit — das bedeutet weniger ungeplante Stillstände und geringere Gesamtbetriebskosten.

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